Das ist schon die Antwort auf alle Fragen.
Aber unsere Zeitvorstellung ist irreführend.
Bis zu unserem Sterben wollen wir das nicht wahrhaben.
Bis dahin sollten wir uns etwas Unmögliches zumuten:
So zu leben, dass nichts Lebendes darunter leidet.

Wenn sich dadurch gegenseitiges Vertrauen einstellt, so ergibt sich daraus eine Verbesserung unserer Lebensqualität, wie sie durch materielle Besitztümer nie zu erreichen ist.

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Oder anders ausgedrückt:

Wer aus Angst nicht ausprobiert was er kann, wird nie erfahren, zu was er in der Lage ist.

Mut ist überwundene Angst.

Wir wissen nicht, woher wir kommen. Wir wissen nicht, wohin wir gehen.
Wir sind ohne Identität.

Deshalb  glauben wir an etwas, eine Religion, eine Weltanschauung...

Da wir aber nicht wissen, sondern nur glauben können, sollten wir andere Überzeugungen tolerieren und uns durch sie nicht in unserer Identität bedroht fühlen.

Zu viele Kriege mit unermesslichem Leid sind dadurch schon geschehen. 

Eine unzerstörbare Identität kann aus der Erkenntnis entstehen, dass wir ein Stück Ewigkeit sind.

Alles, wovon wir glauben, dass es noch geschehen wird, ist bereits geschehen...

Alles, wovon wir glauben, dass es bereits geschehen ist, geschieht immer wieder...

Wenn wir den Faktor Zeit ausschalten könnten...

Jeder Augenblick ist ein Stück von der Ewigkeit. Eben war er noch Zukunft, jetzt ist er schon Vergangenheit.

Heinrich Kleinert
Vereinsgründer und Ehrenvorsitzender
Träger des Bundesverdienstkreuzes
5. Dan Judo